Warum haben Planeten Karma?
- Christine Lieber

- 16. Mai
- 3 Min. Lesezeit
Auch wenn sie nicht per se handeln wie ein Mensch?
Die Planeten sind aus menschlicher Sicht eine Quelle von Bewusstseinsenergie, von Frequenzen, die aufgenommen werden können und die Dir dabei helfen, Altlasten zu transformieren. Das Karma, das erzeugt wird, entspricht einer Bandbreite von Möglichkeiten, die ausgewählt werden durch dein menschliches Ich. So hat alles in diesem Universum, alles, was du siehst, was erfahrbar ist für dich, unweigerlich eine Verbindung, eine Rückkoppelung zu vergangenen, zu anderen Sphären.
Das Karma eines Planeten, wie du es bezeichnest, ist anders als das karmische Prinzip der Menschen. Jeder Planet für sich verfolgt seinen eigenen Zweck. So sind es Äonen an Zeit, die Planeten existieren, über einen solch langen Zeitraum hinweg, dass es ihre Aufgabe, ihre Bestimmung ist, auszusenden – und viele von ihnen auch, einzunehmen einen Raum, eine Qualität, die sie anderen zur Verfügung stellen.
So ist es mit den Planeten ein Zusammenwirken von Qualitäten, die sich miteinander verweben, wenn sie auf die Menschen treffen. Du kannst es dir vorstellen wie einen Bewusstseinsstrom, wie ein Feld, das durch sie erzeugt wird. Doch ist es der menschliche Wille, dein menschliches Handeln in dieser Welt, das mit jedem Atemzug hier auf dieser Welt Energien abgibt, ausströmt und andere an sich nimmt. Dies erzeugt einen Anstoß, dies erzeugt ein Feld, das dich immer wieder zurückkehren lässt, so lange bis dein Handeln in Einklang mit dem höchsten Selbst, solange bis dein Gedankenraum ganz still und du innerlich befreit bist von all den Wünschen, dem Hoffen und Sehnen. Und genau dieses Wünsche, Hoffen, Sehnen fehlt den Planeten. So ist es, wenn du so willst, das Karma eines jeden Planeten, seine Energie zur Verfügung zu stellen, mitzuwirken.
Denn wisse, alles im Universum hat seinen Platz: Jeder Planet im Gefüge des großen Ganzen notwendig ist, um auch die Erde an ihrem Platz zu halten. Die Energien, die einströmen auf die Erde von den Planeten, erzeugen einen Magnetismus, den die Menschheit als Ganzes an sich zieht, an sich bindet, in Resonanz geht mit diesem Prinzip. So ist es eine Wechselwirkung, eine Rückkoppelung. Die Kräfte, die durch die Planeten einströmen auf die Welt, sind Abbild des Bewusstseins, das vorherrschend ist. Alles hat eine Ursache, alles seine Wirkung in dieser dualen Welt, so sind ganze Sonnensysteme entstanden. Doch ist dies lediglich ein Bindeglied im großen Ganzen.
Die Planetenkräfte wirken so lange auf dich als einzelne Person ein, solange sie dir dienlich sind zu erkennen, wer du bist. Alles in der Schöpfung ist darauf ausgerichtet. Sobald du deine göttliche Existenz anerkennst, bist du frei. Doch solange du dich mit den Gedanken damit auseinandersetzt, was zu tun ist, was du dir erhoffst, was du dir erträumst, solange du glaubst, dass du getrennt bist, solange du der Angst folgst, bist du eingebunden, wird dein System die Energien die einströmen, aufnehmen. Denn alles fließt durch Dich.
Doch auch dann bist du nicht ausgeliefert, hast du die Wahl, Kurskorrekturen vorzunehmen und Dich zu erinnern an die göttliche Kraft, die alles mit allem verbindet. So sind auch die Planeten Teil dieses Plans, Teil von dir. Und dadurch kann sich Karma auswirken. Nichts ist getrennt von dir. Sieh die Planeten als Teil von dir, dann bist du imstande, die Botschaft zu verstehen. Und sobald dieses Verständnis deinen Geist durchdringt, kannst du anders agieren, kannst deinen Körper von der Wechselwirkung auf die Planeten befreien. Du allein trägst den Schlüssel in dir. Und so nimmt ein Planet auch Karma an, denn die Energie, die ausgeht von jedem Planeten erzeugt auf der Erde in den Menschen, Reaktionen, Wirkungen, nichts geht jemals verloren. Und so gibt es auch Planeten, die plötzlich verschwinden, die sich in dunkle Löcher auflösen, die scheinbar verschlungen vom Kosmos – Energie, die verwandelt, umgewandelt wird.



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